fbpx

Meine 7 goldenen Sofort-Tipps für ein glückliches stressfreies Familienleben

2017-08-30T21:00:30+00:00

Ein Leben mit kleinen Kindern, Job, einem Familienhaushalt und allem was dazugehört, stellt viele Eltern heute vor eine enorme und oft unlösbare Herausforderung. Eltern, insbesondere Mütter, fühlen sich getrieben von den unzähligen, und oft auch widersprüchlichen Erwartungen ihres Umfelds und der Gesellschaft. Sie versuchen, allem gerecht zu werden, sind häufig auf sich alleine gestellt, funktionieren so gut es geht und stellen ihre Bedürfnisse ganz hinten an.

 

Und unter der Dauerbelastung leiden nicht nur Vater und Mutter, sondern auch die Kinder und die Partnerschaft.

 

  • Die Zahl der Mütter mit Erschöpfungsdiagnosen (Schlafstörungen, Angstzuständen, Kopfschmerzen bis hin zum Burn-out) ist in den letzten 10 Jahren um fast 40 Prozent angewachsen.  (Muttergenesungswerk 2014)

 

  • Die Hälfte der berufstätigen Eltern kämpft mit Gewissensbissen gegenüber Familie und Job. (forsa-Umfrage 2015)

 

  • Bei etwa der Hälfte aller Scheidungen haben die Paare minderjährige Kinder. 40 Prozent dieser Trennungen finden bereits im ersten Jahr nach der Geburt des ersten Kindes statt. (Statistisches Bundesamt)

 

Es geht auch anders …

 

Ich zeige dir im Rahmen dieses Artikels sieben praxiserprobte Sofort-Tipps, mit denen du auch in einem vollen Leben mit Kind, Job und Alltagspflichten Stress sofort reduzieren, kostbare Freiräume im Alltag gewinnen und ein glückliches Familienleben genießen kannst.

 

 

  1. Prioritäten und Pareto

Viele Menschen sind den ganzen Tag beschäftigt mit unwichtigen Dingen. Die wichtigen Dinge, bleiben aber unerledigt.

Nach dem Gedanken des Pareto-Prinzips lassen sich mit 20% Aufwand 80% der Ergebnisse erzielen. Und das in allen Lebensbereichen.

Beantworte dir folgende Fragen:

  • Welche 20% sorgen dafür, dass 80% Ordnung, Struktur, Glück und Zufriedenheit im Familienleben einkehrt?

 

  • Welche 20% sorgen dafür, dass du mit deiner Partnerschaft glücklich bist?

 

  • Welche 20% sorgen für eine innige Beziehung zu deinem Kind?

 

  • Welche 20% sorgen dafür, dass du persönlich Kraft, Energie und Zufriedenheit findest? Mit welchen 20% kannst du deine leeren Batterien wieder aufladen?

 

  • Mit welchen 20% Tätigkeiten im Job kannst du 80% deiner Ziele und Ergebnisse erreichen?

 

Und dann setze deine Erkenntnisse im Alltag um, konzentriere dich auf die wichtigen 20%.

 

  1. Nicht perfekt

 

Viel Stress entsteht durch den Perfektionsanspruch, den wir selbst an uns stellen. Wir wollen immer das Beste geben, in Bezug auf Job, Haushalt, Sozialleben, Erziehung unserer Kinder, etc. Mit dieser Denkweise binden wir im Alltag unnötig viel Zeit und Energie.

 

Das Perfektionsdenken aufzugeben, das Unperfekte zuzulassen, wirkt befreiend in jeder Hinsicht. Stress wird reduziert, Freiräume entstehen und Glück und Erfolg kehren ein. Denn viele Dinge brauchen keine Perfektion von Anfang an, sondern wachsen mit ihrer Erfahrungen und Anwendung im Alltag. Und auch Kinder brauchen keine perfekte, sondern eine authentische Mutter mit all ihren Stärken und Schwächen.

 

Meine Sofort-Tipps:

  • Werde dir bewusst, wo dich im Alltag dein Perfektionsdenken unnötig viel Zeit und Kraft kostet.

 

  • Sei mutig: verabschiede das Perfektionsdenken und sieh was passiert.

 

Die Konsequenzen werden nicht so schlimm sein, wie du befürchtest, die Erleichterungen im Alltag dagegen werden enorm sein.

 

  • Sei geduldig und nachsichtig mit dir, wenn das Perfektionsdenken mal wieder siegt. Es hat dich lange begleitet und lässt sich deshalb leider nicht wie ein Lichtschalter ausknipsen.

 

  1. Delegieren

 

In einem Familienhaushalt fallen täglich unzählige Aufgaben an, deren Erledigung viel Zeit und Energie kostet und die häufig Streitpunkt sind.  Aufräumen, Putzen, Einkaufen, Kochen, Wäsche machen, bügeln, Garten pflegen, Papierkram etc.

 

Aus Kostengründen oder aus Sorge, dass Dinge nicht ordentlich erledigt werden, verzichten Eltern häufig darauf, diese Dinge auszulagern und fühlen sich deshalb ständig gestresst.

 

Ja, es kostet häufig Geld, Dinge auszulagern. Die Erleichterung im Alltag macht die Investition aber doppelt und dreifach wett. Und oft ist die Auslagerung gar nicht so teuer wie gedacht und die Investition lässt sich an anderer Stelle einsparen. Wer ein freies Zimmer hat, kann mit eine Au Pair oder einem Wohnhelfer nach dem Room and Care Konzept sogar völlig kostenlos Hilfe im Haushalt und bei der Kinderbetreuung gewinnen.

Meine Sofort-Tipps:

  • Welche Tätigkeiten kosten dich im Alltag viel Zeit und Energie?

 

  • Auf wen kannst du diese Tätigkeiten auslagern? Wie hoch sind die Kosten? Wo kannst du die passende Person finden?

 

  • Setze deine Erkenntnisse um und delegiere lästige Tätigkeiten. Plane dabei etwas Eingewöhnungszeit für alle Beteiligten ein.

 

  1. Sag „Nein“

 

Häufig sagen wir im Alltag „Ja“, obwohl wir eigentlich „Nein“ sagen wollen. Und hinterher ärgern wir uns nicht nur über die zusätzlich übernommene Aufgabe oder Verpflichtung, sondern auch über uns selbst.

 

Mach dir klar:

 

Ein „Nein“ zu anderen ist ein „Ja“ zu dir.

 

 

Mit zu vielen ungewünschten „Ja“, zu vielen ungewollten Aufgaben droht schnell  Überlastung, Erschöpfung und im Extremfall auch Burn-Out.   „Nein“ sagen ist Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben, in dem du genug Kraft und Energie hast für die Dinge und Menschen, die dir wichtig sind.

 

Meine Sofort-Tipps:

  • Sage Nein zu Dingen, die du nicht machen willst, für die du keine Zeit hast oder die dir nicht wichtig sind.

 

  • Lass dich nicht zu einer schnellen Antwort zwingen, sondern verschaffe dir Bedenkzeit.

 

  • Äußere dein „Nein“ freundlich aber bestimmt in Geste, Stimme und Worten und bleibe konsequent.

 

  1. Betreuungsnetzwerk

Während junge Eltern früher bei der Kinderbetreuung auf die Unterstützung des Familienverbundes zurückgreifen konnten,  fühlen sich Väter und Mütter heute häufig auf sich allein gestellt. Großeltern wohnen weit weg oder sind nicht in der Lage oder willens bei der Kinderbetreuung zu helfen.

Doch das heißt nicht, dass Hilfe unmöglich ist.  Neben der klassischen Lösung durch einen Babysitter, finden sich heute auch kostengünstigere Alternativen, z.B. mit Leihoma und Leihopa, Freunde und andere Eltern,  Nachbarn und Nachbarskinder, Au Pair oder auch Wohnhelfer nach dem Room and Care Konzept.

Besonders in Situationen, wenn mal nicht alles nach Plan läuft, die Kinder oder die Eltern krank sind oder der Job verstärkten Einsatz erfordern, ist ein unterstützendes Betreuungsnetzwerk Gold wert.

Meine Sofort-Tipps:

  • Werde kreativ und überlege dir, wen du in die Kinderbetreuung einbeziehen kannst.

 

  • Verwerfe Ideen nicht voreilig. In vielen Haushalten kann beispielsweise ein wenig genutztes Gäste- oder Arbeitszimmer zu einem Zimmer für ein Au Pair oder einen Wohnhelfer nach dem Room and Care Konzept umfunktioniert werden. Vielleicht lassen sich auch zwei Kinderzimmer zusammenlegen, um einen freien Raum zu schaffen.

 

  • Werde aktiv und organisiere dir Hilfe bei der Kinderbetreuung.

 

 

  1. Nimm dich wichtig!

 

Insbesondere berufstätige Mütter stellen ihre Bedürfnisse oft ganz hinten an. Um alle To Do’s zu schaffen, allen Bedürfnissen gerecht zu werden, hetzen sie von einem Termin zum Nächsten, keine Puffer dazwischen, keine Erholungspausen. Gegessen wird schnell nebenbei. Von Zeit für sich können sie nur träumen.

 

Dieses Leben fordert aber seinen Tribut. Irgendwann ist der Akku leer und nichts geht mehr. Auch für Eltern mit einem vollen Alltag ist es deshalb wichtig, sich selbst die notwendige Priorität zu geben. Das heißt: ausreichend Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung und regelmäßige kleine Auszeiten, um Kraft und Energie zu tanken.  Denn nur wer selbst voller Kraft und Energie ist, kann auch für andere da sein.

Meine Sofort-Tipps:

  • Nimm dich wichtig! Du darfst und musst auch an dich denken!

 

  • Nimm dir Zeit für regelmäßige gesunde Mahlzeiten, Bewegung, Schlaf und kleine Auszeiten im Alltag.

 

  • Plane im Detail wie und wann du diese Dinge in deinem Alltag integrieren kannst. Wer kann dich entlasten? Wen kannst du um Hilfe bitten. Wie kannst du Freiräume gewinnen.

 

  • Beginne sofort mit den ersten Schritten im Alltag. Keine Ausreden! Kein Aufschieben! Nimm dich wichtig! Sofort!

 

  1. Ignoriere die anderen

 

Viel Stress, Unsicherheit und Unzufriedenheit entsteht infolge der diversen Erwartungen anderer Menschen, dem gesellschaftlichen Anspruch an Eltern und unserem Anspruch an uns selbst, es allen Recht zu machen.

Und das ist schlicht unmöglich. Du kannst es nicht allen recht machen.  Also versuch es erst gar nicht und du ersparst dir damit eine Menge Stress.

Meine Sofort-Tipps:

  • Finde und lebe deinen eigenen Weg.

 

  • Lebe selbstbewusst dein Leben

 

  • Kümmere dich nicht um das, was andere sagen oder denken

 

Mein wichtigster Tipp zum Schluss:

 

Nun kennst du meine sieben goldenen Sofort-Tipps für ein glückliches und stressfreies Familienleben mit Kindern, Job, Haushalt und sonstigen Alltagspflichten.

 

Allein die Kenntnis hilft dir aber nicht, wenn du weitermachst wie zuvor. In meinem Artikeln und auch meinen Coachings ist es mir ein besonderes Anliegen, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern dich ins Handeln zu bringen.

 

Deshalb meine Abschluss-Tipps zur sofortigen Umsetzung:

 

  • Überlege dir jetzt sofort, welche der drei Tipps du ab jetzt täglich umsetzen wirst.

 

  • Schreibe dir diese drei Dinge auf.

 

  • Teile deinem Partner mit, dass du diese drei Dinge ab jetzt umsetzen wirst.

 

 

  • Hänge den Zettel an einem Platz auf, an dem du ihn regelmäßig siehst. Und überprüfe jeden Abend, ob du diese drei Dinge umgesetzt hast.

 

  • Mach diese tägliche Übung mindestens 21 Tage.

 

„Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Leave A Comment